Aus Schulleben und Unterricht

Das Hölderlin-Gymnasium bei der First Lego League Challenge

Am 20. Januar 2024 hieß es in der Experimenta Heilbronn wieder „3, 2, 1, ... LEGO“. Und sofort starteten die selbstgebauten LEGO-Roboter aus ihren Startzonen, um auf dem Spielfeld unterschiedliche Aufgaben zu lösen. Kamerafahrten wurden gestartet, eine Lichtershow ausgelöst, Mischpulte bedient und verschiedene Bühnen über Hebel bewegt. Und das alles mit selbstprogrammierten LEGO-Robotern.

Die Schülerinnen und Schüler des Hölderlin-Gymnasiums traten in zwei Teams bei diesem Wettbewerb der weltweit stattfindenden First Lego League (FLL) an. Nach intensiver Vorbereitung seit Schuljahresbeginn im September trafen sich die Teams einmal wöchentlich in der LEGO AG, um sich intensiv auf das Robotgame vorzubereiten. Darüber hinaus trafen sich Teile des Teams, um einen Forschungsauftrag der FLL zu bearbeiten, in dem es darum ging, dass die Teams mithilfe neuer Technologien andere Menschen von ihrem Hobby überzeugen sollten. Mit zwei selbst produzierten Videos präsentierten die Teams der Jury ihre Ideen, um andere von ihren Hobbys Fußball und Basketball zu überzeugen.

Nach drei Wertungsläufen im Robotgame konnte mit den Plätzen fünf und sechs bei zwölf teilnehmenden Mannschaften die Qualifikation für das Viertelfinale gefeiert werden. Auch wenn dort die Nerven etwas zu angespannt waren und man sich erfahreneren Teams geschlagen geben musste, war das Abschneiden beider Teams ein voller Erfolg.

Besonders stolz war das Team „Högyrobots“ bei der anschließenden Siegerehrung über eine Nominierung im Bereich „Roboterdesign“, welche sie als eine der vier besten Teams in diesem Bereich auszeichnete.

Die Erfahrungen, die die Teams aus diesem Wettbewerb für sich als Team aber auch für jeden Schüler individuell mitgenommen haben, stärken sie und bereiten sie auf die weitere Arbeit in der LEGO AG und auf den nächsten Wettbewerb der First Lego League im nächsten Jahr vor!

Wir danken dem Förderverein und der Firma Schunk für die Unterstützung der LEGO AG, die mit ihrer Spende die Ausstattung und Anmeldung für den Wettbewerb in der Experimenta unterstützt haben.

A. Stepan & S. Langer

Im Kubus der Experimenta fanden die Wettbewerbsrunden statt.
Die Präsentation des Forschungsauftrags und des Roboters vor der Jury

Heimspiel Wissenschaft: Physik-Professor:innen made in Lauffen

Im Rahmen der Reihe „Heimspiel Wissenschaft“ besuchen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihren Heimatort, um dort darüber zu sprechen, worüber, wie und warum sie forschen und was das mit unserem Alltag zu tun hat. Bei „Physik made in Lauffen“ taten dies Reinhold Egger, Frank Wilhelm-Mauch und Petra Schwille aus dem Exzellenzcluster „Matter and Light for Quantum Computing“. Am Tag nach der öffentlichen Veranstaltung in der Stadthalle nahmen sie sich Zeit, am Högy die Physik-Leistungskurse der Klassenstufen 11 und 12 zu besuchen und den fachkundigen Schülerinnen und Schülern unter anderem über ihren wissenschaftlichen Werdegang und ihre aktuelle Forschungstätigkeit zu berichten.

Professor Egger referierte dabei über eine bemerkenswerte Gleichung, Professor Wilhelm-Mauch veranschaulichte ein Quantenkryptografie-Protokoll mithilfe eines Kartenspiels und Professorin Schwille verdeutlichte den Zusammenhang von Physik und Biologie. Abgesehen davon fehlten natürlich Anekdoten aus der eigenen Schulzeit ebenso wenig wie ein interessierter Blick in die Jahrbücher von damals.

M. Schnermann / B. Gerig


Der Digitaltruck am HoeGy

Die Jahrgangstufe der Klasse 8 besuchte am Montag und Dienstag, 04. und 05. Dezember 2023, den Digi-Truck von Expedition d, der zu Gast am Hölderlin-Gymnasium war. Ziel der Expedition d war es, die Schülerinnen und Schülern auf die zunehmende Digitalisierung der Arbeitswelt und deren fortschreitenden Wandel vorzubereiten.

Zwei Coaches erklärten uns Schülerinnen und Schülern an verschiedenen Technikstationen, wie z. B. 3D-Scanner oder künstliche Intelligenz in der Berufswelt funktionieren. Auch konnten wir einen Einblick in die Frage bekommen, wie die Digitalisierung die Arbeitswelt verändert. Die achten Klassen durften unter anderem auch eine VR-Brille verwenden und eine App programmieren. Für die App-Programmierung wurden uns Tablets und Handys zur Verfügung gestellt, damit wir selbst entdecken konnten, wie man eigenständig eine App entwickeln kann.

Den Besuch des Trucks fanden wir sehr interessant und er war eine gelungene Abwechslung zum Schulalltag.

Im Folgenden finden sich einige Kommentare von Schülerinnen und Schülern über ihre Eindrücke und Erfahrungen:

„Es war cool, einen Roboterarm zu programmieren und zu sehen, wie die Technik sich weiterentwickelt. Im hätte gerne mehr Zeit im Workshop verbracht, da ich gerne noch mehr programmiert hätte.

(Phil)

„Ich fand es auch sehr interessant zu sehen, wie wichtig heutzutage Datenbahnen in den Berufen sind.“

(Melvin)

„Wir fanden besonders spannend, dass man viele Sachen selber probieren konnte und dass man sich für ein Thema spezialisieren konnte.“

(Michelle, Leona und Victoria)

„Was auch sehr cool war, war die Sensoren-Station, da man dort mit drei Sensoren ein Auto einparken durfte.“

(Tim)

„Am liebsten hätte ich noch weiter programmiert und Neues entdeckt (z.B. die VR-Brille ausprobiert).“

(Marlon)