Seminarkurs und Schülerfima


Der Seminarkurs "Schülerfirma" - Eine Schülerfirma - was ist das?

Die Schülerfirma ist ein Projekt im Rahmen des 3stündigen Seminarkurses in der Oberstufe.  Die Schülerinnen und Schüler bekommen hier die Möglichkeit, das im Wirtschafts- und Politikunterricht erarbeitete theoretische Wissen in die Praxis umzusetzen.

Dieses Projekt bietet Schülern die Möglichkeit, ein eigenes Schülerunternehmen zu gründen. Die Jungunternehmer übernehmen die Produktentwicklung, die Finanzierung, die Vermarktung und auch die Vertreibung ihres Produktes. Ziel des Programmes ist es, wirtschaftliche Zusammenhänge realitätsnah erlebbar zu machen. Die Schüler erlernen und erproben gemeinsam die Grundprinzipien unternehmerischen Handelns und eignen sich dadurch soziale sowie fachliche Kernkompetenzen an.

Die Inhalte - ein Überblick:

  • Gründung eines Unternehmens mit eigener Geschäftsidee Entwicklung
  • Herstellung und Vertrieb des Produkts
  • Grundlagen Buchführung, Marketing, Unternehmensführung
  • Hauptversammlung für Aktionäre organisieren
  • Teilnahme an einer Messe Exkursion zu Unternehmen (u. a. Firma Olymp, Trigema ...)

 

Die Schülerfirma wird rechtlich und organisatorisch von der IW JUNIOR gemeinnützige GmbH unterstützt. 

Schülerfirma „Neckargames“: Spiel und Spaß am Högy

Bereits zum zweiten Mal gab es im vergangenen Schuljahr am Hölderlin-Gymnasium einen Seminarkurs, der den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit bot, im Rahmen einer Schülerfirma praktische Erfahrungen als Unternehmer zu sammeln. Diesmal ging es darum, ein Spiel mit Bezug zur Schule zu entwickeln – und dieses Vorhaben gelang „Neckargames“ mit der Entwicklung eines Lehrerquartetts in beeindruckender Weise, entwickelte sich das Spiel doch in kurzer Zeit zu einem echten Verkaufsschlager.

 

Anzahl der Fächer und Dienstjahre am Högy, Zahl der bisher bereisten Länder, PS-Leistung des eigenen Autos und die Menge des täglich konsumierten Kaffees – alleine diese Informationen über die eigenen Lehrerinnen und Lehrer machten das „Högy-Quartett“ interessant. Darüber hinaus verstand es „Neckargames“, die Nachfrage nach den Spielkarten gezielt zu steigern: Zum einen ging der Verkaufsphase eine ausgeklügelte und kreative Marketingstrategie voraus, und zum anderen konnten nie alle verfügbaren Karten auf einmal gekauft werden. Darüber hinaus wurden immer wieder besondere Kartensets sowie Spezialkarten – beispielsweise eine Goldkarte mit Schulleiterin Mirja Kölzow – angeboten, die jeweils separat erworben werden mussten.

 

Unternehmerischer Erfolg war jedoch nur ein Aspekt dieses Seminarkurses, denn die Jungunternehmer mussten ebenso auf Aktionärsversammlungen vor den Anteilseignern – mehrheitlich Eltern, Verwandte, Freunde sowie Lehrer des Högy – Rechenschaft ablegen. Und auch hier war aus Sicht der betreuenden Lehrer Nikolaos Kalles und Charlotte Reed abschließend zu konstatieren: Lernziel erreicht!

 

Benjamin Gerig

Erste Hauptversammlung der Schülerfirmen

Zeitungsartikel zur Hauptversammlung