Judo-Mädchenmannschaft erkämpft starken 3. Platz beim JTFO RP-Finale

Am Mittwoch, den 10. April ging es für das Mädchen-Judoteam des Hölderlin-Gymnasiums nach Esslingen um bei der Teilnahme am RP-Finale um den Einzug ins Jugend-trainiert-für-Olympia Landesfinale mitzukämpfen.

Für die vier beim BC Hikari Lauffen trainierenden Judoka Aiyana Luithle, Anna Matteo, Louisa Vogel und Lea Sommer war es der erste Mannschaftswettkampf in dieser Konstellation. Für Lea und Anna war es sogar der erste Judowettkampf überhaupt. Entsprechend gespannt war das Quartett auf den Kampftag.

Bereits in der ersten Begegnung zeigten die drei kämpfenden Mädchen eine sehr konzentrierte Leistung und konnten durch Ippon-Siege (Siege durch technische Überlegenheit) von Louisa und Lea mit einem 2:1-Erfolg eine gute Basis schaffen. Anna wurde zunächst geschont, da sie und Louisa die gleiche Gewichtsklasse besetzten. Im darauffolgenden Kampf mussten sich die Mädchen leider geschlagen geben.

Mit dem dritten Mannschaftsduell wurde schließlich ein packendes Finale geboten. Nachdem Aiyana ihren Kampf nach guter Leistung gegen eine wettkampferfahrenere Gegnerin verlor und die nächsthöhere Gewichtsklasse nur vom gegnerischen Team besetzt werden konnte stand es zwischenzeitlich 0:2 aus Sicht der HöGy-Mädchen. Anna schlug sich im dritten Kampf wacker, konnte sich aber während der regulären 3-minütigen Kampfzeit nicht durch eine Wertung absetzen. In der Verlängerung entschied sie den Kampf durch einen Waza-ari (kleine Punktewertung) für sich und verkürzte auf 1:2. Im letzten Kampf zeigte Lea ihr ganzes Können und warf schon nach kurzer Zeit souverän einen Hüftwurf, womit ihr der Ausgleich in der Mannschaftswertung gelang. Da das Regelwerk leider vorsieht eine nicht besetzte Gewichtsklasse mit Ippon-Wertung für das gegnerische Team zu werten, ging die Begegnung wegen der schlechteren Unterbewertung trotz starker Aufholjagd verloren.

Mit dem errungenen 3. Platz und der überzeugenden Performance waren Trainer und Betreuer (Isabelle Nagy, Lea Köhler, Thorsten Pschierer und Hannes Weil) sehr zufrieden und hoffen auf ein ähnlich großartiges Engagement im kommenden Jahr!

HW