Schülerfirma „Neckargames“: Spiel und Spaß am Högy

 

Bereits zum zweiten Mal gab es im vergangenen Schuljahr am Hölderlin-Gymnasium einen Seminarkurs, der den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit bot, im Rahmen einer Schülerfirma praktische Erfahrungen als Unternehmer zu sammeln. Diesmal ging es darum, ein Spiel mit Bezug zur Schule zu entwickeln – und dieses Vorhaben gelang „Neckargames“ mit der Entwicklung eines Lehrerquartetts in beeindruckender Weise, entwickelte sich das Spiel doch in kurzer Zeit zu einem echten Verkaufsschlager.

Anzahl der Fächer und Dienstjahre am Högy, Zahl der bisher bereisten Länder, PS-Leistung des eigenen Autos und die Menge des täglich konsumierten Kaffees – alleine diese Informationen über die eigenen Lehrerinnen und Lehrer machten das „Högy-Quartett“ interessant. Darüber hinaus verstand es „Neckargames“, die Nachfrage nach den Spielkarten gezielt zu steigern: Zum einen ging der Verkaufsphase eine ausgeklügelte und kreative Marketingstrategie voraus, und zum anderen konnten nie alle verfügbaren Karten auf einmal gekauft werden. Darüber hinaus wurden immer wieder besondere Kartensets sowie Spezialkarten – beispielsweise eine Goldkarte mit Schulleiterin Mirja Kölzow – angeboten, die jeweils separat erworben werden mussten.

Unternehmerischer Erfolg war jedoch nur ein Aspekt dieses Seminarkurses, denn die Jungunternehmer mussten ebenso auf Aktionärsversammlungen vor den Anteilseignern – mehrheitlich Eltern, Verwandte, Freunde sowie Lehrer des Högy – Rechenschaft ablegen. Und auch hier war aus Sicht der betreuenden Lehrer Nikolaos Kalles und Charlotte Reed abschließend zu konstatieren: Lernziel erreicht!

Benjamin Gerig