Corona in Indien

Auch wenn bisher noch keine Corona-Fälle bei den Adivasi in Gudalur (Tamil Nadu), denen unsere Schule über die Eine-Welt-AG verbunden ist, aufgetreten sind, haben die Auswirkungen der Pandemie die Region fest im Griff. So war unsere Partnerorganisation aufgrund des unvermittelten und rigorosen Lockdowns, den die Regierung verordnet hatte, gezwungen, ein Notprogramm aufzulegen, um die Lebensmittelversorgung auf den Dörfern aufrechtzuerhalten. Auch mussten Quarantänezentren für die zahlreichen heimkehrenden, arbeitslos gewordenen Wanderarbeiter eingerichtet werden. Nicht zuletzt stehen die Adivasi-Schule und die lokale Bildungsarbeit aufgrund der seit Monaten andauernden Schulschließung vor großen Herausforderungen. Wie in Deutschland wird versucht, digital Unterricht zu organisieren. Da jedoch nur ca. 10% der Kinder Zugang zu einem Smartphone bzw. Laptop haben, muss dies durch Angebote in den Dörfern ergänzt werden, damit die ohnehin Benachteiligten nicht völlig auf der Strecke bleiben (mehr dazu unter www.adivasi-tee-projekt.org). Alle diese Maßnahmen erfordern zusätzliche Mittel und so ist unsere Solidarität mehr denn je vonnöten. Falls auch Sie die Adivasi (indische Ureinwohner/innen) in diesen schwierigen Zeiten unterstützen möchten, können Sie dies tun, indem Sie

-  im Eine-Welt-Laden Adivasi-Tee und -Pfeffer kaufen,

-  im Online-Shop der Eine-Welt-AG des Hölderlin-Gymnasiums (www.eine-welt-ag.net) faire und gesunde Snacks, die aufgrund der Corona-Situation nicht in der Schule verkauft werden konnten, bestellen oder

-  uns unter dem Stichwort „Corona-Hilfe“ eine Spende zukommen lassen, die wir zu 100% nach Indien weiterleiten (Kontoinhaber: Eine-Welt-AG; IBAN: DE43 6205 0000 0010 0177 08).

Herzlichen Dank!

Heiko Bluhm